Der Havaneser


Havaneser, Welpe, Herkunft
Havaneser, Welpe

Herkunft


Der Havaneser ist unter den Kleinhunden immer noch ehr selten. Seinen Ursprung hat er auf Kuba.

Die  Entstehung des Havanesers ist scheinbar nicht mehr genau feststellbar.

Man vermutet das Überseekapitäne aus dem westlichen Mittelmeer kleine Hündchen  als Gastgeschenke  mit auf die Karibikinsel brachten.  Dabei handelte es sich um Malteser, Bichon Frise, Bologneser und Pudel, oder ähnliche kleine Hunde.  Auf Kuba entstand dann aus diesen Rassen und dem einheimischen Blanquito de la Habana  später der Havaneser.

Im 18. und 19. Jahrhundert war der Havaneser, "das Seidenhündchen", auf Kuba bei den Familien der wohlhabenden, höheren Gesellschaft als Begleit- und Schoßhund sehr beliebt. Ab dem  20. Jahrhundert wurde er auch von weniger reichen Familien gehalten  und sogar teilweise zum hüten von Kleinvieh eingesetzt.

Während der Kennedy-Ära flüchteten viele Kubaner übers Meer, nach Florida, in die USA. Einigen gelang es ihre Hunde mitzunehmen.

In  Amerika wurde eine Züchterin ca. 1974 auf diese Rasse aufmerksam und war fasziniert von deren Erscheinungsbild. Es gelang ihr einige dieser Hunde zu erwerben und mit ihnen begann sie ihre Havaneser-Zucht.

Jahre später, ca. 1981 kamen die ersten Havaneser nach Deutschland und waren anfangs relativ unbekannt.

In der Zwischenzeit ist der Bekanntheitsgrad europaweit angestiegen und es gibt zahlreiche Liebhaber dieser Rasse aufgrund ihrer gelehrigen, fröhlichen, entzückenden Art und der vielen Farben in der sie sich präsentiert.

Beschreibung


Der Havaneser ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus dem Mittelmeerraum, bzw. aus Kuba.

(FCI-Gruppe 9, Sektion1.1, Standard Nr.250)

Der Havaneser hat eine Widerristhöhe von 23 bis 27 cm (toleriert werden 21 bis 29 cm). Das Gewicht ist sehr unterschiedlich und kann von 3 bis 4 kg bis hin zu 8 bis 9 kg reichen.

 

Das Deckhaar ist sehr lang (12 bis 18 cm bei einem erwachsenen Hund), weich, glatt oder gewellt und kann lockige Strähnen bilden.

 

Es besitzt kaum Unterwolle; ein Haarwechsel zwischen Winter- und Sommerfell findet nicht statt.

 

Die Farbe ist selten vollständig reinweiß;  falbfarben in verschiedenen Tönungen von hellfalbfarben bis havanafarben

(tabakfarben, rot-braun); in diesen zulässigen Farben gefleckt; leicht schwarz gewolkt erlaubt.

 

Die leicht spitz auslaufenden Hängeohren sind relativ hoch angesetzt, nicht anliegend und dicht mit langen Fransen besetzt.

 

Die Rute wird hoch getragen, entweder in Form eines Krummstabs oder, vorzugsweise, über dem Rücken gerollt.

Wesen:

Der Havaneser ist ein guter Wohnungshund, braucht aber dennoch Beschäftigung. Am liebsten ist ihm eine ganze Familie, bei der er im Mittelpunkt stehen kann. Er passt sich seiner Familie an. Er ist lebhaft, fröhlich, anhänglich, verschmust und liebt es mit Kindern zu spielen. Das üppige seidige Haarkleid muss oft gebürstet werden, damit es nicht verfilzt

Quelle: Wikipedia